Herzlich willkommen auf der Homepage der Initiative 'Eine Schule für Kobanê'!

Aktuelle Informationen zu unserer Arbeit finden Sie hier auf dieser Seite. Unseren Spendenaufruf und die Möglichkeit diesen mit zu unterzeichnen, finden Sie hier. Weitere Informationen erhalten Sie unter den entsprechenden Buttons (oben auf dieser Seite).

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!


Juni 2016: mehr als 400 UnterzeichnerInnen unterstützen unseren Spendenaufruf!


8. April 2016: Mehr als 12.700 Unterschriften überreicht

So sehen 12.740 ausgedruckte Unterschriften aus! Diese wurden am 8.April 2016 im Auswärtigen Amt übergeben. Unser Ziel: Unterstützung für die Öffnung der Grenze nach Kobanê (geschlossen durch die türkische Regierung), damit humanitäre Hilfe die Menschen dort erreichen kann.

Allen UnterzeichnerInnen und HelferInnen ein großes Danke!

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Eigentlich wollten wir uns 'nur' für den Wiederaufbau im Bildungsbereich in Kobanê engagieren. Im Weg steht uns aber bei diesem Vorhaben, dass der Grenzübergang von der Türkei aus meist geschlossen ist. Das führt dazu, dass der Wiederaufbau der Stadt und die Versorgung der 100.000 Menschen dort sehr eingechränkt sind. Deshalb haben wir einen offenen Brief an den Außenminister Herrn Steinmeier verfasst.

Unsere Kampagne zur Öffnung der Grenze für Hilfslieferungen nach Kobanê.


April 2016: Wir haben jetzt ein eigenes kleines Presseteam. Anfragen zur Pressearbeit werden direkt bearbeitet. Man erreicht das Presseteam unter: schule-kobane-presse@gmx.de


29.03.2016: 'Zugverkehr' in Kobanê. Ursprünglich war die Stadt nur eine Station an der Bagdadbahn (gebaut durch das deutsche Kaiserreich). Weil dort eine Kompanie untergebracht war, erhielt der entstehende Ort den Namen Kobanî. Später erhielt die Stadt auch einen arabischen Namen: Ain al Arab.


Januar 2016: Es hat geschneit in Kobanê. Etwa 6000 Kinder besuchen derzeit Schulen in Kobanê und Umgebung. Zur Erinnerung: Vor einem Jahr erst wurde die Stadt vom sogenannten 'IS' befreit und liegt seit dem in weiten Teilen in Trümmern.

Drei Schulgebäude konnten repariert und renoviert werden. Für den Wiederaufbau von zerstörten Gebäuden fehlt es an Baumaterialien. Da der Grenzübergang von der türkischen Regierung geschlossen wurde, kommt der Wiederaufbau nur langsam voran.

Allein im Monat Dezember konnten wir 6000€ an eingehenden Spenden verzeichnen. Vielen Dank an alle SpenderInnen!


Am 15.12.2015 fand in Berlin eine Lesung mit Konzert für die Initiative 'Eine Schule für Kobanê' statt. Die Stimmung war super und wir konnten über die Situation in Nordsyrien/Rojava informieren.

Ein herzliches Dankeschön gilt den OrganisatorInnen! An diesem Abend kamen 465,-€ an Spenden zusammen!

Eine Übersicht über Aktionen zur Unterstützung unserer Initiative findet sich hier.



27.08.2015: Dieses Bild erreichen uns aus Kobanê. Unter den Bedingungen des Krieges wurden Schulgebäude renoviert. Jetzt kümmern wir uns um die Schulmaterialien!


Für die Kinder von Kobanê

Den Wiederaufbau unterstützen

Die Stadt Kobanê ist zum Symbol geworden. Von der Weltgemeinschaft weitgehend allein gelassen und von den Banden des 'IS' b elagert, steht Kobanê für den Widerstand gegen jede Form von Unterdrückung. Kobanê ist das Symbol für den demokratischen Aufbruch in einer Region, die von Kriegen zerrüttet ist. Kobanê ist eine der größten Städte in der selbstverwalteten, demokratisch verfassten Region Rojava im kurdisch geprägten Teil Syriens.

Um den Kindern von Kobanê eine Perspektive zu geben, werden wir nach Kräften den Aufbau einer Schule in der weitgehend zerstörten Stadt unterstützen. Unserer Hoffnung auf einen zivilen Aufbau verleihen wir durch dieses Vorhaben Ausdruck. Kobanê war nicht allein in den schrecklichen Tagen des Kampfes und wird von uns nicht allein gelassen, wenn es an den Wiederaufbau geht.

Foto vom 20.02.2015: Schulstandort in Kobanê. Vor der Zerstörung wurden in der ehemaligen Schule Kinder unterrichtet.  Jetzt gilt es an den Wiederaufbau voranzutreiben. Es muss noch ein Transport- und Hilfskorridor von der Türkei geöffnet werden.



 

Interview mit Idriss Nassan, 7.Mai 2015, Berlin

In diesem Interview (in englischer Sprache) berichtet Vize-Außenminister von Kobanê Idriss Nassan über die aktuelle Lage in Kobanê. Im Gespräch sind Matthias Hofmann, Kathleen Kunath, Filmemacherin Jutta von Stieglitz-Yousufy und Idriss Nassan.

Beide Interviews (siehe unten) sind editiert und Teil einer längeren Unterhaltung. Sie haben daher keine konkrete Einleitung oder Erklärung.

Interview 1:

Matthias Hofmann stellt die Idee der Initiative vor und erkundigt sich nach Hilfsmöglichkeiten seitens der Initiative

Interview 2:

Filmemacherin Jutta von Stieglitz-Yousufy erkundigt sich über die Lage in Kobanê

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Interview with Idriss Nassan, 7th of May 2015, Berlin

In this interview Idriss Nassan (Deputy Secretary of State of Kobanê) explains about the current situation in Kobanê.

Note: These two interviews were edited from a longer conversation/interview and therefore lack an introduction or explanation.

 

Interview 1:

Matthias Hofmann introduces the idea of the initiative and explores its support opportunities

Interview 2:

Filmmaker Jutta von Stieglitz-Yousufy asks about the situation in Kobanê

The interview took place in Berlin on the 7th of May 2015. The two initiators of the independent initiative "Eine Schule für Kobanê" Matthias Hofmann and Kathleen Kunath invited Idriss Nassan to Berlin to get an update on the current situation in Kobanê and discuss further options to support the children/people in Kobanê.


Ein Trikot für Kobanê

Der DFB hat dieses Trikot mit den Originalautogrammen der Nationalmannschaft gespendet. Es wurde zu Gunsten von 'Eine Schule für Kobanê' online versteigert für 351€!

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Eine Stadt voller Trümmer und Blindgänger
Bericht von handicap-international vom Mai 2015
bericht_kobane_mai2015_handicap_internat
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August 2015: Das Leben in Kobanê ist geprägt von Widersprüchen. Auf der einen Seite herrscht nach wie vor Krieg, auf der anderen Seite bemüht man sich, ein ziviles Leben wieder herzustellen. Hier die neue Fußballmanschaft.



22.08.2015: 200€ spendete der Dresdner SC für 'Eine Schule für Kobanê', vielen Dank! Wir waren zur Scheckübergabe vor Ort. Die Stimmung unter den Fans ist klasse und es hat richtig Spaß gemacht in Dresden. Ein Besuch im Stadion des Dresdner SC kann man echt empfehlen!


August 2015: Friedensdemo für die Kurdengebiete in Köln. In einer Zeit, in der die militärischen Konflikte und humanitären Katastrophen immer umfassender werden, kommen wir nicht darum herum unsere Stimmen für den Frieden zu erheben. Das Krieg, Verfolgung und Unterdrückung keine Lösungen ermöglichen, wissen wir alle. Jetzt geht es darum, den Gewaltkreislauf zu durchbrechen.


11.07.2015: Auf einem Straßenfest in Berlin gab es den Stand mit Soliburgern für 'Eine Schule für Kobanê'. Fünf Stunden lang haben wir durchgebraten. Die Burger nach Kalles Geheimrezept waren echt lecker! Großes Dankeschön an Kalle & das Hausprojekt in der Kreuziger für die Vorbereitung und Unterstützung unseres Projektes!


'HAWAR - Meine Reise in den Genozid' ist ein Film von Düzen Tekkal. Er handelt von den schrecklichen Ereignissen im Sindschar Gebierge im August 2014.

Ab Oktober läuft der Film in den Kinos.


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24.04.2015: Idris Nassan im Gespräch mit der Tiroler Tageszeitung: "Wien (APA) - Das nach fünfmonatigen Kämpfen befeite Kobane im syrischen Kurdengebiet braucht dringend Hilfe zum Wiederaufbau. Bis zu 80 Prozent der Stadt seien zerstört, es gebe kein Trinkwasser, keine ordentlichen Spitäler und die sanitären Verhältnisse seien katastrophal, erklärte der „Außenminister“ des Kantons Kobane, Idriss Nassan, am Donnerstag bei einem Pressegespräch in Wien.

Die Kurden hätten zusammen mit der internationalen Allianz gegen die islamistische Terrormiliz IS diese zurückgedrängt. Nun rufe er die demokratischen Staaten auf, beim Wiederaufbau Kobanes zu helfen, sagte Nassan, der auf Einladung österreichischer Parlamentarier zu einem Gegenbesuch nach Wien gekommen war."


08.04.2015: 1000 Kinder sind für die zwei wieder hergestellten Schulen angemeldet. Vier weitere Schulen werden derzeit notdürftig repariert. 1000 Lehrer_innen haben sich bereit erklärt, ehrenamtlich in Kobanê zu unterrichten. Yasir Beyro von der KTU (Kurdische Lehrerunion) sagte, dass viele der Kinder eindeutig traumatisiert sind und weitere Hilfe benötigt wird. Mehr Informationen.


28.03.2015: 25 LKWs mit Hilfslieferungen trafen in Kobanê ein! Enver Müslim erklärte: "[...], dass der Kanton Kobanê nicht nur den Kurden gehöre, sondern allen, die für Demokratie und den Frieden sind. Der Kampf für Demokratie, Gleichberechtigung, Brüderlichkeit und Freiheit werde weiterbestehen." weiterlesen.


06.04.2015: Schwere Baumaschinen sind in Kobanê eingetroffen. Die Aufräumarbeiten können jetzt beschleunigt werden.

Immer wieder werden Sprengfallen entdeckt und entschärft, die von 'IS'- Kämpfern bei ihrem Rückzug aus der Stadt zurückgelassen wurden. Zum Teil sind diese Sprengfallen an Alltagsgegenständen befestigt.


Aus der Süddeutschen Zeitung vom 11.03.2015:

"Anders als die Töchter von Dschihan gehen rund 200 kurdische Kinder wieder zur Schule. Anfang März, nach mehr als vier Monaten Krieg, begannen Lehrer und Freiwillige mit dem Unterricht. Die meisten Schulen seien zerstört und nur wenige Kinder in der Stadt, aber trotzdem sei der Unterricht wichtig, sagt die 17 Jahre alte Rohat, eine der Freiwilligen. „Es ist besser für die Kinder, wenn sie in der Schule sind, und nicht auf der Straße, zwischen Bomben und IS-Leichen.“"


06.03.2015: Zeichen der Hoffnung: Der erste Schulraum in Kobanê ist wieder eröffnet! Drei Schulgebäude können wohl wieder nutzbar gemacht werden. Die restlichen 10 Schulgebäude sind zerstört.

 


11.02.2015: Hisên Mihemed Eli (zuständig für den Wiederaufbau im Bildungsbereich): "Von den dreizehn Schulen, die vor den Angriffen existierten, können nur drei genutzt werden. Wir haben vor, an den Plätzen der zerstörten Schulen neue zu errichten. Wir erhoffen uns internationale Unterstützung, auch für die Anschaffung von Inventar und Schulmaterialien. Von der Türkei erhoffen wir uns die Öffnung des Grenzübergangs, damit auch die Hilfe vom kurdischen Volkes, insbesondere von den Menschen, die in Europa und in der Autonomen Region Kurdistan leben, nach Kobane gelangen kann." Zum ganzen Interview.