Afrin: vergessene Enklave der Menschlichkeit

Im Nordwesten Syriens, im Kanton Afrin, leben bis zu 1,5 Millionen Menschen in einer Gegend, die an zwei Seiten von der Türkei und im Süden und Osten von den islamistischen Warloards belagert wird. Und das seit fast drei Jahren. Die Menschen dort leisten großartiges, denn sie haben u.a. viele Flüchtlinge bei sich aufgenommen. Derzeit (Sommer 2015) verschlechtert sich ihre Situation noch einmal. Wenn die Grenze zur Türkei nicht für humanitäre Hilfen geöffnet wird, droht eine humanitäre Katastrophe.

Die Initiative Nordsyrien engagieret sich u.a. für die Menschen in Afrin. Die Gesellschaft für bedrohte Völker hat einen Apell zur Grenzöffnung gestartet, den man hier nachlesen und unterstützen kann.