Initiator_innen

Wir sind Privatpersonen, die vorwiegend im sozialen Bereich arbeiten. Die Idee der selbstverwalteten und basisdemokratisch organisierten Region Rojava überzeugt uns. Unter dem enormen militärischen und politischen Druck zwischen den Banden des 'IS' auf der einen, dem türkischen Staat auf der anderen Seite und den Resten des Assad-Regimes an einer dritten Front, ist eine alternative Form von Gesellschaft entstanden. Unsere Solidarität möchten wir in einem konkreten Projekt münden lassen. Der Aufbau einer Schule bietet sich an, da sie Symbol für den Wiederaufbau von Kobanê sein kann und weil sie dafür steht, dass die Kinder wieder nach Kobanê zurück kehren können. Die pädagogische Konzeption der Schule liegt ganz in den Händen der Freund_innen vor Ort.


Wir werden immer mal wieder gefragt, wer 'wir' sind. Damit diese Initiative nicht anonym wirkt, stellen wir uns hier kurz vor.

Grundsätzlich sehen wir diese Initiative als Gemeinschaftsprojekt all der Menschen, die sich einbringen.

Kathleen Kunath arbeitet als Sozialpädagogin in Berlin. Neben der Initiative "Willkommen in Falkensee" engagiert sie sich in der Interessensgemeinschaft Zentrum (IGZ) in Falkensee.

"Den Wiederaufbau in Kobanê unterstütze ich, weil ich an den demokratischen Aufbruch in der Region glaube und zivilgesellschaftliches Leben so schnell wie möglich wieder funktionieren muss."


Am 18.04.2015 fand das erste Unterstützer_innentreffen von 'Eine Schule für Kobanê' statt. Viele Aufgaben wurden verteilt, Ideen entwickelt und gute Gespräche geführt. Auf dem Bild fehlt Ulrike Röseberg.


Matthias Hofmann ist als Diplompädagoge in Berlin tätig. Er war tätig in Freien Alternativschulen, war Lehrbeauftragter an der Alice-Salomon Hochschule und koordiniert die Lokale Partnerschaft für Demokratie in Falkensee. Als Enkel einer ausgebomten Mainzer Trümmerfrau ist er mit den Geschichten von Krieg, Zerstörung, Widerstand und Wiederaufbau aufgewachsen.

"Den Wiederaufbau einer konkreten Schule zu unterstützen ist greifbare Solidarität. Mich haben die Bilder von der Verteidigung der Stadt sehr berührt, besonders eine Lehrerin, die in einem Kellerraum während der Kämpfe Unterricht gegeben hat. Deshalb liegt mir dieses Projekt am Herzen."

Matthias Hofmann unterstützt den Aufbau der Akademiya Kurdistanê in Berlin, die die Förderung der kurdischen Sprache und Kultur zum Ziel hat.