Schulaufbau in Kobanê

August 2017: Die Bodenplatte ist gegossen und die Metalstreben für die Mauern sind eingefügt.


Mai 2017:

Bodenplatte wird gegossen!


März 2017: Baubeginn in Kobanê! Mit unseren Freunden von 'School for Kobanê' aus der Schweiz ist es uns gelungen, den Bau einer Schule in Kobanê zu organisieren. Derzeit heben die Baggerdie Baugrube aus.


Februar 2017: In dieser Behelfsschule werden Kinder bis zum Bau der Schule unterrichtet. Besser als nichts, aber keine Dauerlösung!


Dezember 2016 / Januar 2017: Der Bauplatz wird vermessen, die Verfügbarkeit der Baumaterialien geprüft und die Architektenpläne mit der Bauleitung besprochen.


Oktober/November 2016:

Die Pläne für den Aufbau einer Schule wurden etwas überarbeitet und dem zu- künftigen Standort angepasst. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Im Januar ist Baubeginn. Die Freunde in der Schweiz mit denen wir kooperieren sind wie wir fleissig am Spenden sammeln.

Insgesamt haben wir (bis zum 1.11.2016) 27.324,21€ an Spendengeldern gesammelt. Herzlichen Dank an alle SpenderInnen!

Visualisierung des Bauvorhabens

Download
Die Baupläne für das Schulhaus
161115_Dibistan.pdf
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September 2016: Die Initiative 'School for Kobane' aus der Schweiz hat die Planungen übernommen und wir sind froh das konkrete Bauvorhaben für ein Schulgebäude in Kobane unterstützen zu können! Baupläne, Kostenpläne, Kooperationsvertrag mit der Stadtverwaltung von Kobane, Vorabsprachen zur Beschaffung von Baumaterial, eine Bauleiter vor Ort..., alles wurde professionell vorbereitet!


Mai 2016 bis August 2016: Die Grenze ist noch immer geschlossen, die Lage in der Türkei hat sich nach dem gescheiterten Militärputsch dramatisch verändert. An Hilfslieferungen durch türkisches Staatsgebiet ist derzeit nicht zu denken. Deshalb suchen wir nach Wegen, Hilfe über Südkurdistan (Nordirak) zu schicken. Weder das Auswärtige Amt der Bundesregierung, noch der Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten der EU noch der Ausschuss für humanitäre Hilfe der Bundesregierung konnten uns bisher einen Weg aufzeigen, um Hilfe nach Kobanê zu schicken.

In die Stadt und die umliegenden Dörfer sind nach Medienberichten 250.000 Menschen zurückgekehrt.


November 2015 bis April 2016: Die Blokade derGrenze und die bürgerkriegsähnlichen Zustände im Osten der Türkei / Nordkurdistan haben den Wiederaufbau in Kobanê vorübergehend stark verlangsamt. Der Bürgerkrieg in Syrien hat sich westlich von Kobanê verschärft. Nach der Eroberung eines Staudammes durch die SDF (Syrian Democratic Forces) wird Kobanê wieder mit Strom versorgt. Es mangelt nicht nur an Baumaterial, sondern auch an Medikamenten, Schulmaterialien und Ersatzteilen.

Im April haben wir dem Auswärtigen Amt 12.700 Unterschriften unter einem offenen Brief übergeben, in dem wir ein engagiertes Eintreten der Bundesregierung für eine humanitäre Grenzöffnung forderten.


 

Hier ist einer von dreizehn Schulstandorten in Kobanê zu sehen, der wieder errichtet werden könnte und für den gesammelt wird. Die Entscheidung über den genauen Ort und den Aufbau fällt das Wiederaufbaukomitee in Kobanê selbst.


 Packen wir's an!

 

 
Aufnahme vom 20.02.2015

September/Oktober 2015: Die Entwicklung der letzten Monate setzt sich fort. Während in Kobanê der Wiederaufbau (vor allem: die Aufräumarbeiten) voran gebracht werden, dient die Stadt als militärisches Hauptquartier. Die Front verläuft 60-100 km von Kobanê entfernt. Nach wie vor erschwert die Blockade durch die türkische Regierung den Wiederaufbau.

Es gibt Informationen, wonach mehrere hundert LehrerInnen qualifiziert werden, um den Schulbetrieb zu verbessern.


August 2015: Die Lage in Kobanê hat sich einerseits verschlechtert, weil die Grenze zur Türkei nach wie vor für Hilfsgüter geschlossen ist. Über die Landverbindung nach Osten können Hilfsgüter und Baumaterialien sowie Rohstoffe geliefert werden. Die Renovierung von leichter beschädigten Schulgebäuden ist abgeschlossen und wir können uns an der Ausstattung beteiligen. Im August haben wir die Wiederaufnahme des Schulbetriebes mit folgenden Spenden unterstützt:

Für 937,50€ wurden Tafeln angeschafft, für 117,00€ Stifte, für 937,50€ Tische und Stühle, für 1250,00€ Computer und für 437,50€ Drucker. Insgesamt konnten wir für 3679,50€ in diesem Monat Hilfe nach Kobanê liefern.


Juli 2015: Nach den Anschlägen auf HelferInnen in der türkischen Grenzstadt Suruc mit mehr als 30 Todesopfern und Schusswechseln mit dem türkischen Militär ist internationale Hilfe für den Wiederaufbau von Kobanê noch schwerer möglich. Nach dem freikämpfen einer Landverbindung in Richtung Cizire (im Osten von Kobanê) erreicht die Stadt von dort Hilfe. Der Benzinpreis ist deutlich gefallen, es gibt in einzelenen Straßen wieder eine Straßenbeleuchtung. Nach wie vor improvisieren die Menschen vor Ort so gut wie möglich bei der Wiederherstellung von Schulräumen. Es mangelt an Heften, Schreibgeräten und allem anderen, was sie für den Schulbetrieb benötigen.


Juni 2015: Die Lage in Kobanê ist nach dem jüngsten Einfall einer Gruppe von 'IS' Kämpfern offensichtlich noch immer unsicher. Damit die Zivilbevölkerung versorgt werden kann, ist die uneingeschränkte Öffnung des Grenzüberganges zur Türkei nach wie vor unverzichtbar. Auf dem Landweg konnte zwar auf der syrischen Seite der Grenze eine Verbindung zum Kanton Cisre erkämpft werden, aber das kann eine 'normale' Versorgung nicht ersetzen.

Den Wiederaufbau trotz der unsicheren Lage voran zu treiben, ist unverzichtbar, wenn nicht eine weitere Region in Syrien ins Chaos stürzen soll. Derzeit wissen wir von Unterstützer_innen die an einem Krankenhauswiederaufbau arbeiten und andere, die für eine Feuerwehr für Kobanê sammeln.


Mai 2015: Anfang des Monats konnten wir uns mit Idriss Nassan (Vizeaussenminister von Rojava und Leiter des Wiederaufbaukomitees für Kobanê) in Berlin besprechen. Die Bevölkerung leidet unter den Bedingungen der Blockade, es fehlt an allem. Die Öffnung der Grenze zur Türkei ist entscheident dafür, ob der Wiederaufbau gelingen kann.

Darauf hin haben wir einen offenen Brief an Außenminister Steinmeier verfasst, damit er sich für die humanitäre Öffnung des Grenzübergangs bei der türk. Regierung einsetzt. In verschiedenen Städten werden Aktivitäten unternommen, um Unterschriften für diesen Brief zu sammeln.


April 2015: Die Arbeit unserer Initiative konzentriert sich auf dem Netzwerkaufbau. Ein erstes Unterstützer_innentreffen in Berlin hat stattgefunden und die Aufgaben wurden auf viele Schultern verteilt. Das macht vor allem auch deshalb Sinn, weil wir einen langen Weg vor uns haben.

In Kobanê reparieren sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten Gebäude und können immerhin bis zu 4000 Kinder wieder beschulen! Erschwert wird der Wiederaufbau durch die geschlossene Grenze zur Türkei. Nur wenige Hilfstransporte werden von der türkischen Regierung über die Grenze gelassen. Wenn man bedenkt, was die Menschen in Kobanê erlebt haben und wie ihre Situation derzeit ist, müsste ein Aufschrei durch die Welt gehen, dass die Grenze nicht einfach geöffnet wird. Es gibt Überlegungen, im Mai eine Petition auf den Weg zu bringen, die eine uneingeschränkte Öffnung der Grenze fordert. Wenn die Hilfsgüter nicht ungehindert nach Kobanê gelangen, dann kann auch kaum an den konkreten Wiederaufbau der Stadt gedacht werden.

Spendenstand zum 01.05.2015: 4820,00€


März 2015: Eine Expert_innenkommission hat die Schäden in Kobanê aufgenommen: "The report notes that Kobani’s population, which was 34,000 in 2011, climbed to 120,000 because of the Syrian civil war. Of the 871 hectares [3.3 square miles] Kobani was built on, IS shellings and coalition air attacks turned 456 hectares [1.7 square miles] to devastated rubble. The infrastructure of the town was also damaged heavily. The report lists the major problems Kobani faces." Es gibt also viel zu tun.

Fast jeden Tag unterzeichnen weitere Unterstützer_innen unseren Spendenaufruf. Nach dem Interview im Radiosender FluxFM ist das Interesse noch einmalangestiegen. Unsere Homepage hat durchschnittlich ca. 50 Besucher_innen am Tag.

Wir planen eine große Solidaritätsveranstaltung in Potsdam.


Spendenstand bis einschließlich März: 2840€!


Februar 2015: Das Stadtgebiet von Kobanê ist befreit. Derzeit bemühen sich die Volksverteidigungseinheiten, die umliegenden Dörfer unter ihre Kontrolle zu bekommen. Eine Expert_innengruppe unter der Leitung von Idris Nassan beschäftigt sich mit den Planungen für den Wiederaufbau der Stadt. In dieses Gesamtkonzept wird der Schulaufbau integriert sein. Um die heimkehrenden Menschen unter zu bringen, wird eine Zeltstadt errichtet. Dort wird es auch temporäre Schulen geben.

Der erste Newsletter von 'Eine Schule für Kobanê' ist erschienen. Mit dem Förderverein der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) haben wir einen verlässlichen Partner in Sachen Spendenkonto gefunden. Unter dem Stichwort 'Schule-Kobane' eingehende Spenden stehen dem Schulaufbau vollständig zur Verfügung. Um die Initiative bekannter zu machen, macht eine Seite auf Facebook auf 'Eine Schule für Kobanê' aufmerksam.

Erreichbar ist unsere Homepage jetzt auch unter der Adresse: www.schule-kobane.de


Januar 2015: Die Kämpfe in und um Kobanê dauern an. Derzeit arbeiten wir an einer verlässlichen Möglichkeit zu spenden. Sobald sich die Lage etwas beruhigt hat, werden wir konkrete Ansprechpersonen in Kobanê erhalten, die uns über die Lage informieren können und genau benennen können, welche Art von Unterstützung sie benötigen.


Dezember 2014: An dieser Stelle wird über den Aufbau einer Schule in Kobanê berichtet. Derzeit ist die Stadt umkämpft. Es sieht danach aus, dass die Volksverteidigungskräfte die Stadt zu 80 Prozent kontrollieren. Bilder aus der umkämpften Stadt lassen vermuten, dass sie in weiten Teilen zerstört ist. Der Aufbau einer Schule wird vermutlich mit der Suche nach einem Bauplatz beginnen.